Heidrun Wuttke

Heidrun Wuttke, geboren im Dorf Kierspe-Rönsahl im Sauerland, studierte nach dem Abitur Politikwissenschaften in Berlin und war in den letzten 25 Jahren in diversen Immobilien- und Bildungsunternehmen für die Bereiche Marketing und Vertrieb in Berlin tätig. Im Zuge ihrer Berufsentwicklung spezialisierte sie sich auf die städtebauliche Entwicklung und Vermarktung von Technologie-, Wissenschafts- und Medienparks, darunter die beiden Referenzprojekte Medienstadt/Filmpark Babelsberg sowie der 420 ha große Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof im Südosten Berlins. Ihr Interesse gilt der Entwicklung und Vermarktung thematisierter Zukunftsorte, der Revitalisierung denkmalgeschützter Gebäude im Zusammenspiel mit den Nutzern und Stakeholdern sowie der Konzeption und Durchführung von Fachveranstaltungen und Bildungsmaßnahmen zu relevanten Zukunftsthemen, wie z. B. der Digitalisierung. Seit Oktober 2016 betreut sie für den Kreis Höxter das Projekt Smart Country Side und entwickelte hierfür das bundesweit einmalige Konzept „Stärkung der digitalen Kompetenz der Bürger im ländlichen Raum“.


Die letzten Beiträge

Männlicher Ingenieur mit einem Landwirtschaftsroboter auf einem Feld. Im hintergrund geht die Sonne unter.

Auftakt der Initiative “Digitale Landpioniere”

Der ländliche Raum erfährt spätestens seit Corona rasch wachsende Aufmerksamkeit. In diesem Diskurs erscheinen Kommunen nicht mehr nur als Orte mit großen Herausforderungen wie Verschuldung und Abwanderung. Insbesondere für viele Großstädter, die ortsunabhängig arbeiten können, wird der ländliche Raum zunehmend zum Sehnsuchtsort. Politiker*innen und Gemeindevertreter*innen, die diesen Wandel erkennen und mit viel Mut und Tatkraft, […]

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachveranstaltung Kirche Digital

In die digitale Zukunft: Wie 30 Dörfer im Kreis Höxter mutig vorangehen

Dörfer im Kreis Höxter zeigen, wie die digitale Transformation im ländlichen Raum gelingen kann. Sie nutzen die Chancen der Digitalisierung, um smarte Lösungen für den demografischen Wandel zu erproben und die Zukunftsfähigkeit ihrer Heimat zu stärken. Nachdem das Leuchtturmprojekt Smart Country Side (SCS) endete und die Breitbandanbindung vorhanden ist, erproben jetzt 30 Dorfgemeinschaften im Rahmen […]

Wie der DorfFunk die Corona-Pandemie erträglicher macht

In Zeiten der Corona-Pandemie brummt bei den Bürger*innen aus Ovenhausen das Smartphone in der Hosentasche noch häufiger als sonst. Kaum war die Verordnung der Stadt Höxter über das Verbot öffentlicher Veranstaltungen erlassen, da wusste die Bevölkerung von Ovenhausen bereits Bescheid und konnte gleich reagieren. Eigene Veranstaltungen in Klönstube und Pfarrheim sowie Gottesdienste wurden abgesagt und […]

Blick auf zwei Kirchtürme in der Altstadt von Höxter.

Vom Leuchtturm zum Leader: Kreis Höxter treibt Digitalisierung voran

Der Kreis Höxter wird digitaler – und geht dabei den nächsten Schritt in Richtung Zukunft. Nachdem das innovative Leuchtturmprojekt Smart Country Side (SCS) kürzlich erfolgreich endete und die Breitbandanbindung auf den Weg gebracht wurde (im Kreis HX!), startete gleich anschließend das Leader-Projekt „Dorf.Zukunft.Digital“ (DZD), bei dem 30 Dörfer aus dem Kreis Höxter drei Jahre lang […]

Mehrere Menschen in einer Reihe. Zwei stechen im Bild hervor, sie haben einen Korb am Arm und in der anderen Hand ein Smartphone

Sozial braucht Digital: Ehrenamt und Digitalisierung auf dem Land

„Wenn das die Digitalisierung ist, dann bin ich auch dafür“, fasst eine Seniorin ihre Eindrücke von der Exkursion „Ovenhausen auf dem Weg in die Zukunft“ zusammen, die rund 40 Caritas-Mitglieder in das innovative Besucherzentrum des Klosters Marienmünster führte. Dort bestaunten sie einen digitalen Klosterbruder als Holografie, der von seinem Alltag als Mönch berichtete. Über eine […]

Auf einem Hügel auf einer Wiese steht eine einsame kleine Kirche. Dahinter geht die sonne unter. Ein Mann mit kariertem Hemd läuft auf die Kirche zu.

Digitalisierung und Kirche: Wie passt das zusammen?

Leere Kirchen am Sonntag. Wer kennt sie nicht. Ein paar ältere Kirchgänger sitzen vereinzelt in den Bänken. Die Gemeindemitglieder werden sichtbar weniger und älter. Wenn der Pfarrer wie kürzlich dazu aufruft, sich als Sitznachbarn als Geste des Willkommens die Hand zu reichen, muss ich aufstehen und in eine andere Bank gehen, um jemand zu finden, […]