Das Kommunale Open-Data-Netzwerktreffen

Open Data Barcamp 2021 in Bochum. Foto: Sascha Schuermann

 

Diese Seite wird nicht weiter gepflegt! Mehr Informationen zum Open-Data-Netzwerk finden Sie hier. Und auf dieser Seite können Sie sich für die Netzwerktreffen anmelden.

Das Interesse an Open Data in Kommunen wächst. Gleichzeitig ist der Austauschbedarf bei den handelnden Akteur:innen groß. Wir haben daher gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) im Oktober 2021 ein digitales, kommunales Open-Data-Netzwerktreffen initiiert. Es richtet sich vor allem an Akteur:innen in der Kommunalverwaltung.

Zu Beginn einer jeden Veranstaltung (per Zoom) geben wir die Möglichkeit, dass sich die Teilnehmer:innen untereinander in einem Speed-Networking vernetzen können. Im Anschluss geben die Referent:innen jeweils ca. 15 Minuten aus ihren Erfahrungen heraus einen Impuls. Es gibt viel Raum für anschließende Fragen und Diskussionen.

Haben Sie Interesse? Melden Sie sich hier an!

Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme an unserem Austauschformat zu Open Data in Kommunen haben, melden Sie sich bitte hier an! Sie können sich auch anmelden, wenn Sie am kommenden Termin nicht teilnehmen können. In diesem Falle nehmen wir Sie in den Verteiler für künftige Veranstaltungen auf.

 

Nächstes Open-Data-Netzwerktreffen am 17.08.2023 von 10:00-11.30 Uhr

Das Thema unseres 11. Open-Data-Netzwerktreffens am 17.08. lautet: Linked Open Data.

Auf den bisherigen zwei Open-Data-Barcamps der Bertelsmann Stiftung und des Deutschen Instituts für Urbanistik gab es großes Interesse am Thema Linked Open Data (LOD). Dabei wurde aber deutlich, dass LOD auf kommunaler Ebene bisher noch kaum umgesetzt ist. Unser 11. Open Data-Netzwerktreffen nutzen wir dazu, vernetzte, offene Daten und die dazugehörigen Chancen und Anwendungsfälle näher zu beleuchten. Dabei unterstützten uns die folgenden Referenten:

Mila Frerichs. Er arbeitet seit mehr als 10 Jahren mit Offenen Daten und hat sein ehrenamtliches Engagement zum Beruf gemacht. Die jahrelange Erfahrung im Ehrenamt bei Code for America und Code for Germany setzt er nun als Berater für Offene Daten ein, um Kommunen zu helfen, Open Data zum Erfolg zu bringen. Das Potential von Offenen Daten auszuschöpfen ist seine Mission.

In einem einführenden Kurzvortrag erläutert Mila Frerichs die Grundlagen von Linked Open Data. 

Richard Hunkel. Er begann 2017 als Leiter Online-Marketing und Systems-Management bei der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT). Seit Sommer 2021 leitet er dort den Bereich Open Data & Digitale Projekte. In dieser Funktion ist er für das Open Data-Projekt und den deutschlandweiten Knowledge-Graphen verantwortlich, den die DZT gemeinsam mit den Landestourismusorganisationen betreibt.

Die Verknüpfung und Zusammenführung von offenen und semantisch ausgezeichneten Daten in einem touristischen Knowledge Graphen für das Reiseland Deutschland ermöglicht mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung und Künstliche Intelligenz neue Formen der Nutzbarmachung von touristischen Contents. Mit dem touristischen Knowledge Graphen legt die DZT, zusammen mit ihren Partnern, den Landestourismusorganisationen, die notwendige Basis um die Herausforderungen des Digitalen Wandels zu stemmen. Für das touristische Marketing ergeben sich hierbei neue Chancen, die eigenen Contents sichtbar zu machen und in Wert zu setzen.

Knud Möller (BerlinOnline Stadtportal GmbH & Co. KG). Er arbeitet seit 2012 als Entwickler und Berater am zentralen Open-Data-Portal des Landes Berlin. Mit Linked Data ist Knud seit etwa 20 Jahren vertraut, und hat es in verschiedenen Zusammenhängen eingesetzt, unterrichtet und damit entwickelt.

Knud Möller präsentiert einen Prototypen zur Veröffentlichung von Linked Open Data auf Basis von git, bzw. GitHub. Das Ziel ist es, ein möglichst niederschwelliges Werkzeug für die Erzeugung, Versionierung und Veröffentlichung von Linked Data bereitzustellen. Als Beispiel sollen offene Verwaltungsdaten aus Berlin dienen.

 Außerdem stellt Raimond Spekking vom kdvz Rhein-Erft-Rur eine Umfrage vor, die zum Ziel hat, eine Musterdienstanweisung für Open Data in Kommunen zu entwickeln.

In einem weiteren kurzen Slot stellt Dénes Jäger von der Open Knowledge Foundation das Projekt „Open Data Knowledge Hub“ vor, das Erfahrungswissen rund um offene Daten sammelt und aufbereitet.

Bei Interesse an einer Teilnahme an dieser oder weiterer Open-Data-Netzwerktreffen tragen Sie sich bitte über den obigen Link ein. Sie erhalten alle wichtigen Infos dazu per Email.

Rückblick auf vergangene Veranstaltungen

Bisher fanden zehn Netzwerktreffen statt. Wir stellen kurz die Themen und Referent:innen der vergangenen Veranstaltungen vor.

Das Thema unseres 10. Open-Data-Netzwerktreffens lautete: Braucht meine Kommune ein eigenes Open-Data-Portal?

Es ist eine der zentralen Fragen, die sich Kommunen stellen, wenn sie offene Daten bereitstellen: Braucht meine Kommune ein eigenes Open-Data-Portal? Diese Frage wurde auch in einer der Sessions auf dem 2. kommunalen Open-Data-Barcamp Anfang Mai diskutiert. Die lebhaften Diskussionen möchten wir gerne im Rahmen des Open-Data-Netzwerktreffens fortführen. Es gibt Argumente dafür und dagegen. So wäre eine Bereitstellung der kommunalen Daten auch über die Website der Kommune oder über ein Open-Data-Landesportal (falls das jeweilige Bundesland dafür die Voraussetzungen geschaffen hat) denkbar. Viele Kommunen haben sich aber für ein eigenes Open-Data-Landesportal entschieden. In unserem 10. Open-Data-Netzwerktreffen beleuchteten wir beide Perspektiven. Dazu hatten wir die folgenden Referent:innen eingeladen.

Bürge Uprak. Sie ist seit Juli 2021 Projektmanagerin Open Data im Digitalisierungsbüro der Stadt Bielefeld und verantwortet unter anderem das Open-Data-Portal der Stadt.

Open Data bietet Mehrwerte, wenn die bereitgestellten Daten genutzt werden. Dadurch werden sie erst lebendig. Das reicht von Anwendungsbeispielen innerhalb der Verwaltung bis hin zur Stadtgesellschaft. Ein Portal für die Bereitstellung von offenen Daten vereinfacht die Nutzung dieser. Denn viele dieser Anwendungsbeispiele befinden sich noch in den Köpfen der Einwohner*innen der Stadt und sind somit nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Bürge Uprak berichtet über die Entstehung des Open-Data-Portals der Stadt Bielefeld und begründet warum ein Portal für Kommunen sinnvoll ist.

Präsentation Bürge Uprak zum Download

Karl-Matthias Pick. Er leitet den Bereich Anwendungsbetreuung der kdvz und war Mitinitiator von zwei in NRW geförderten Open-Data-Pilotprojekten (Mein Stadtarchiv + Politik für uns). Er ist auch privat an vielen Themen rund um Open Data, Open Government und Bürgerbeteiligung interessiert.

Die Kommunale Datenverarbeitungszentrale (kdvz) Rhein-Erft-Rur unterstützt Verwaltungen aktiv bei der Umsetzung von Open Government Themen. Sie stellt u.a. ein Open-Data-Portal bereit, das von vielen Kommunen genutzt wird. Auf diese Weise muss nicht jede Kommune einzeln für den Aufbau und Betrieb eines Portals sorgen.

Präsentation Karl-Matthias Pick zum Download

Außerdem stellte Jonas Schmitz vom Kompetenzzentrum Open Data im Bundesverwaltungsamt in einem kurzen Slot das „Open Data Forum“ vor. Es verfolgt das Ziel, durch verstetigte Formen der Kommunikation zwischen Datennutzenden und Datenbereitstellern langfristig die Veröffentlichung faktisch nachgefragter und qualitativ hochwertiger Datensätze zu erhöhen.

Präsentation Jonas Schmitz zum Download

In einem weiteren kurzen Slot stellten Franziska Hollstein und Klas Roggenkamp das Projekt Demokratie-Wegweiser vor, das für Bürger:innen eine bessere Übersicht schaffen soll, an welche politischen Mandatsträger:innen sie sich mit ihren Anliegen wenden können. Für das Projekt sind offene Daten der Kommunen von großem Nutzen.

Das Thema unseres 9. Open-Data-Netzwerktreffens lautete: Der interne Nutzen von Open Data für die Verwaltung.

Wenn es um den Nutzen von offenen Daten geht drehen sich Diskussionen häufig um die Vorteile für Datennutzer:innen außerhalb der Verwaltung. Dabei haben offene Daten gerade auch innerhalb der Verwaltung viele Vorzüge. In der Kommunalbefragung des Jahres 2022 zu Open Data der Bertelsmann Stiftung und des Deutschen Instituts für Urbanistik wurde u.a. gefragt, welcher Mehrwert offenen Daten zugeschrieben wird. Dabei stimmten 84 Prozent der Befragten dem Punkt „Vereinfachter Austausch von Daten zwischen Ämtern…und Abbau von Datensilos“ zu.

Im 9. Open-Data-Netzwerktreffen berichteten die eingeladenen Referent:innen vom Nutzen offener Daten innerhalb ihrer Kommunalverwaltungen.

Offene Daten sind nicht nur für die Wirtschaft und die Bürgerinnen und Bürger von Vorteil, sondern auch für die Verwaltung. Diese Vorteile erstrecken sich vont A wie automatische Aktualisierung bis Z wie zentrale Bereitstellung. Durch Dashboards mit vordefinierten Auswertungen können die Datensätze von allen genutzt werden. Tobias Schellhorn präsentiert einige Bespiele für den Mehrwert offener Daten in der Verwaltung des Rhein-Kreis Neuss.

Tobias Schellhorn. Er ist seit Anfang 2022 Open Data-Beauftragter des Rhein-Kreises Neuss. Davor arbeitete er als Fachinformatiker in der IT-Abteilung des Kreises, bevor er 2018 in die neu gegründete Stabsstelle Digitalisierung wechselte.

Die Stadt Wien veröffentlicht seit vielen Jahren Open Data und ist auch über die österreichischen Grenzen hinaus als Vorreiterkommune in diesem Bereich bekannt. Gerhard Hartmann geht in seinem Impuls auf den Mehrwert offener Daten für die Wiener Verwaltung ein und skizziert die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben.

Gerhard Hartmann. Er ist seit 1986 bei der Stadt Wien im Rechenzentrum und dort sowohl im Betrieb als auch im Projektmanagement tätig. Seit 2011 ist er Chief Open Data Officer und für E-Government sowie Smart-City-Projekte in der Stadt mitverantwortlich.

Außerdem wurden in zwei kurzen Präsentationen spannende Open-Data-Projekte vorgestellt:

Julia Mayer vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz präsentiert einen Prototypen für die niedrigschwellige Erfassung von Metadaten im DCAT-AP.de-Standard vor.

Lukas Mocek stellte das globale Sensornetzwerk sensor.community vor.

 

8. Open-Data-Netzwerktreffen am 18.01.23

Das Thema unseres achten Netzwerktreffens lautete: Recht & OPEN DATA

Bei der Veröffentlichung von Daten können viele rechtliche Fragen ins Spiel kommen, z.B. Urheberrecht, Datenschutz oder die Frage nach geeigneten offenen Lizenzen für die Daten. In unserem 8. Open-Data-Netzwerktreffen fokussieren wir uns angesichts der limitierten Zeit auf zwei ausgewählte Themen, die für viele Kommunen von Interesse sein dürften: das Datennutzungsgesetz und die Sicherstellung der kommunalen Datensouveränität im Umgang mit Dienstleistern.

Um eine möglichst flächendeckende Veröffentlichung von Daten der öffentlichen Verwaltung als Open Data zu ermöglichen, müssen bereits bei der Beschaffung bestimmte Voraussetzungen berücksichtigt werden. Von zentraler Bedeutung ist hierbei, dass die Datensouveränität und Datenhoheit bei den Verwaltungen selbst liegt. Sofern Dritte über die Datenhoheit verfügen, kann dies eine Veröffentlichung erschweren oder sogar verhindern. In dem Vortrag wurde aufgezeigt, welche technischen, organisatorischen und rechtlichen Aspekte eine Rolle spielen, um Datensouveränität sicherzustellen. Dabei lag der Fokus darauf, was es bei der Beschaffung und Gestaltung von Verträgen im Zusammenhang mit Datenverarbeitung oder informationstechnischen Systemen zur Datenverarbeitung zu beachten gilt.

Eva Pröbstel. Sie ist Referentin beim CIO NRW im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie ist mit den technischen, organisatorischen und rechtlichen Voraussetzungen für eine umfassende Veröffentlichung der Daten des Landes und ihrer Nutzung betraut. Im Rahmen der Beratungsstelle Open Data berät sie die Behörden des Landes bei der Umsetzung von Open Data.

Präsentation Eva Pröbstel zum Download

Im Jahr 2021 ist das Datennutzungsgesetz (DNG) in Kraft getreten. Es hat das bis dahin geltende Informationsweiterverwendungsgesetz abgelöst und setzt gleichzeitig die auf europäischer Ebene geltende sogenannte PSI-Richtlinie um. Das Datennutzungsgesetz soll einen Beitrag dazu leisten, dass mehr offene Daten von öffentlichen Stellen bereitgestellt werden. Doch was genau bedeutet das Datennutzungsgesetz für Kommunen? David Wagner hat gemeinsam mit Kollegen des Deutschen Forschungsinstituts für öffentliche Verwaltung in Speyer untersucht, welche Grenzen das DNG den Kommunen künftig bei der Monetarisierung ihrer Daten setzt.

David Wagner. Er arbeitet an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften im Projekt „Anonymisierung als Herausforderung für die Rechtswissenschaft“. Zuvor hat er die „Transformation des Staates in Zeiten der Digitalisierung“ an dem FÖV in Speyer juristisch begleitet. Privat engagiert sich David Wagner bei D-64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt e. V.

Präsentation David Wagner zum Download

Außerdem stellte Franziska Sunderland den Data Hub NRW vom Tourismus NRW e.V. vor.

Präsentation Franziska Sunderland zum (Open) Data Hub NRW zum Download

 

7. Open-Data-Netzwerktreffen am 3.11.22

Das Thema unseres siebten Netzwerktreffens lautete: Mehr als 10 Jahre Open Data in Kommunen: Wo stehen wir jetzt?

Welche Chancen und Herausforderungen verbinden Kommunen mit offenen Daten? Dies hat die Bertelsmann Stiftung zusammen mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) in einer Befragung bereits im Jahr 2020 untersucht. Zu unserem 7. Netzwerktreffen lagen die Ergebnisse einer Folgebefragung vor. Diese beiden Referent:innen präsentierten die Ergebnisse.

Dr. Tobias Bürger. Er ist Project Manager im Programm „Bildung und Next Generation“ und war zuvor im Team „Smart Country“ der Bertelsmann Stiftung tätig. Davor arbeitete er als Projektleiter im Bereich Text und Kreation und forschte in internationalen Projekten zu politischer Kommunikation und dem Themenbereich Gender und Media. Er studierte in Bonn und Liverpool Medien- und Kommunikationswissenschaften, bevor er sich 2019 an der School of Arts and Cultures der Newcastle University promovierte.

Christian Raffer. Er ist Volkswirt und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Urbanistik. Davor war er an der Berliner Hertie School tätig und hat dort unter anderem zur Nutzung künstlicher Intelligenz im öffentlichen Sektor gearbeitet. Am Difu kümmert er sich vorwiegend um Befragungen sowie datengetriebene Analysen zur Finanzsituation deutscher Kommunen. Zuletzt hat er an einer Kommunalbefragung zum Thema „Open Data“ mitgewirkt.

Kommunalbefragung_OpenData_2022

Wo stehen wir nach mehr als 10 Jahren Open Data in Kommunen? Und was ist aus der Zielvorstellung von Linked Open Data geworden? Auf diese Fragen gab der Referent Stefan Kaufmann Antworten.

Stefan Kaufmann. Er war Mitgründer einer der ältesten noch aktiven zivilgesellschaftlichen Open-Data-Arbeitsgruppen in Ulm. Er beschäftigt sich seit über 10 Jahren mit Freiem Wissen, Open Data und Digitalem Ehrenamt und ist aktuell für Wikimedia tätig.

Das umgedrehte Nutzungsversprechen

 

6. Netzwerktreffen am 29. August 2022

Das Thema unseres sechsten Netzwerktreffens lautete: Klima- und Umweltschutz.

Die gesellschaftlich drängenden Themen Klima- und Umweltschutz könnten ein Hebel sein, um den Nutzen und die Bedeutung von Open Data auf kommunaler Ebene für die Bürger:innen erfahrbar zu machen.

Wir haben die KlimaDatenSchule zu unserem 6. Netzwerktreffen eingeladen. Sie verbindet das Thema Klimaschutz mit Daten- und Medienkompetenz. Auch Kommunen könnten hier eine wichtige Rolle einnehmen.

Eine Vertreterin der Stadt Detmold wird über den Open-Data-Nachbarschaftsindex berichten, der in die OGP (Open Government Partnership) Local mit aufgenommen wurde.

Außerdem stellt Andreas Kugel vom OK Lab Karlsruhe das Projekt Klimawatch vor, mit dem die Einhaltung der Pariser Klimaziele auf lokaler Ebene überprüft werden soll.

Dies waren die Referent:innen:

Vivian Jehle. Sie ist Politikwissenschaftlerin, seit 2013 als Projektleiterin bei BildungsCent e.V. und zuständig für die Entwicklung und Umsetzung von Bildungsprogrammen im außerschulischen Bereich sowie die Vernetzung mit Schulen und Partner*innen.

Florian Biernath. Er ist Politikwissenschaftler und Soziologe, seit Anfang 2022 als Projektmitarbeiter bei BildungsCent e.V. zuständig für die Entwicklung und Umsetzung von Bildungsprogrammen im außerschulischen Bereich sowie die Vernetzung mit Schulen und Partner*innen.

Sandra Müller. Sie hat Europäische Ethnologie in Berlin und Kommunalwirtschaft in Eberswalde studiert. 2018 ist sie als CDO zur Stadt Detmold gewechselt und begleitet mit ihrem Team die digitale Transformation von Stadt und Verwaltung.

OGP Local Nachhaltigkeitsindex_Sandra Müller_Stradt Detmold

Dr. Andreas Kugel. Nach einem Studium der Informatik arbeitete er als Entwicklungsingenieur, Wissenschaftler und Dozent auf diesem Gebiet. Am KIT leitet er Seminare zu Data-Literacy mit offenen Daten. Seit 2015 ist er Mitglied des OK Lab Karlsruhe, einer ehrenamtlichen Initiative zur Förderung von Teilhabe mit offenen Daten und digitalen Werkzeugen. Seit 2019 ist er Sprecher des Karlsruher Labs.

Klimawatch_Andreas Kugel OK Lab Karlsruhe

Außerdem haben uns in kurzen fünfminütigen Impulsen Christian Horn (GovData) und Daniel Brenn (init) von einem Projekt zur direkten Anbindung von Open-Data-Kommunen an GovData berichtet.

Präsentation OpenDatainKommunen

 

5. Netzwerktreffen am 13. Juni 2022

Das Thema unseres fünften Netzwerktreffens lautete: Metadaten.

Metadaten spielen eine wichtige Rolle u.a. für die Auffindbarkeit geeigneter Datenquellen. Die Qualität der Metadaten in Open-Data-Portalen lässt aber häufig zu wünschen übrig. Wie der Status der Qualität von Metadaten in Deutschland ist und was sich verbessern ließe diskutieren wir mit diesen beiden Referent:innen.

Lisa Wenige. Sie kommt aus der Angewandten Forschung und hat sich in den letzten Jahren mit den Themengebieten Suchmaschinen, Semantic Web und Open Data beschäftigt und u.a. in Forschungsprojekten (BMDV-Förderung) zur Verbesserung des Open-Data-Angebotes auf Bundesebene geforscht. Seit einigen Wochen ist sie bei der Stadt Leipzig für die Koordination der Open-Data-Aktivitäten zuständig.

Mila Frerichs. Er arbeitet seit mehr als 10 Jahren mit Offenen Daten und hat sein ehrenamtliches Engagement zum Beruf gemacht. Die jahrelange Erfahrung im Ehrenamt bei Code for America und Code for Germany setzt er nun als Berater für Offene Daten ein, um Kommunen zu helfen, Open Data zum Erfolg zu bringen. Das Potential von Offenen Daten auszuschöpfen ist seine Mission.

Präsentation von Mila Frerichs zum Download

In einer kurzen Präsentation stellte außerdem Jana Helder vom Deutschen Institut für Urbanistik die Koordinierungs- und Transferstelle Smart Cities (KTS) vor.

Präsentation von Jana Helder zum Download

 

4. Netzwerktreffen am 30. März 2022

Das Thema unseres vierten Netzwerktreffens lautete: Open Data in kleinen Kommunen.

Bisher sind es eher Großstädte, die Open-Data-Strategien verfolgen. Das Interesse an offenen Daten besteht durchaus auch in kleineren Kommunen. Der Austauschbedarf ist hier besonders hoch. Auch in unseren Vernetzungstreffen kam schon häufiger die Frage auf, wie Kommunen unterhalb der Kategorie „Großstadt“ sich dem Thema am besten nähern. In unserer Veranstaltung am 30. März haben wir darüber mit den folgenden Referent:innen gesprochen.

Diana Krebs. Sie ist Neuland21-Programmleiterin und unterstützt Verwaltung und Politik in ländlichen Kommunen dabei, neue Wege im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern zu gehen. Open Data und innovative Beteiligungsformate sind dabei ihre Lieblingsthemen.

Präsentation von Diana Krebs zum Download

Carina Puff. Sie ist Mobilitäts- und Klimaschutzmanagerin der Stadt Neckarsulm. Neben der Förderung alternativer Mobilitätsarten wie Radverkehr, Fußverkehr und ÖPNV betreut sie seit Mitte 2020 die Umsetzung des Förderprojektes MobiWert in einem agilen Projektteam aus den Bereichen Mobilität und Digitalisierung.

Präsentation von Carina Puff zum Download

In einer kurzen Präsentation stellte außerdem Jonathan Gescher vom Leibniz-Institut für Länderkunde das Visualisierungstool hin&weg vor.

Präsentation von Jonathan Gescher zum Download

 

3. Netzwerktreffen am 02. Februar 2022

Das Thema unseres dritten Netzwerktreffens lautete auf vielfachen Wunsch: Best Practices für Open-Data-Anwendungen. Für dieses Thema konnten wir diese beiden Referent:innen gewinnen:

Julia Käfer. Sie ist Partnermanagerin im Team Mobilitätsdaten & Innovationen bei der NVBW- Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH. Gemeinsam mit dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, Kommunen und weiteren Partnern arbeitet sie am Auf- und Ausbau der Mobilitätsdatenmarke „MobiData BW“.

Präsentation von Julia Käfer zum Download (pdf)

Thomas Tursics. Er ist seit 10 Jahren in der Open Data Community aktiv und erzeugt regelmäßig Anwendungsbeispiele mit offenen Daten.

Präsentation von Thomas Tursics

 

2. Netzwerktreffen am 2. Dezember 2021

In unserer Auftaktveranstaltung haben wir die Frage gestellt, welche Themen wir als nächstes behandeln möchten. Dabei wurde häufig der Wunsch geäußert, mehr darüber zu erfahren, wie die Ämter in einer Kommune dazu „motiviert“ werden können, offene Daten zur Verfügung zu stellen.

Folgende zwei Referent:innen waren bei unserem Termin am 2. Dezember dabei:

Claus Arndt. Er hat als Leiter der Stabsstelle für Digitalisierung die Open-Data-Aktivitäten der Stadt Moers ab dem Jahr 2012 initiiert und mit viel Elan vorangetrieben. Heute ist er Beigeordneter der Stadt Moers und für viele Bereiche wie interner Service, Soziales und auch Digitalisierung verantwortlich.

Sabine Manz. Sie ist Mitarbeiterin im Team „Open Data“ bei der Landeshauptstadt Düsseldorf. Seit 2017 wirbt sie für die Veröffentlichung von offenen Daten in der Stadtverwaltung und betreut opendata.duesseldorf.de.

Präsentation von Sabine Manz zum Download (pdf).

 

1. Netzwerktreffen am 5. Oktober 2021

Wir hatten zwei Referenten zu Gast, die uns von ihren Erfahrungen mit Open Data in ihrer Kommune berichteten:

Ivan Aćimović. Er leitet das Freiburger Modellprojekt Smart City und brennt für das Thema Open Government, nicht nur bei der Stadt Freiburg sondern auch in Rahmen seines Lehrauftrags an der Hochschule für die öffentliche Verwaltung in Kehl und Ludwigsburg.

Präsentation von Ivan Acimovic zum Download

Sven Hense. Er leitet den Bereich IT-Anwendungen und Digitalisierung bei der Stadt Bonn und ist seit 2012 zum Thema Open Data aktiv.

Präsentation von Sven Hense zum Download

Eine Veranstaltung von

Der Schriftzug der Bertelsmann Stiftung